Mitteilungen

Das Ende einer Epoche

 

Das Ende einer Epoche: letzter Realschuljahrgang der Schule, die 1887 gegründet wurde. Zukunft heißt Gemeinschaftsschule.

Uetersen. Heiß ist es. Heiß und stickig. Sie können einem fast leid tun, die jungen Männer in ihren Dreiteilern. Doch diesen scheinen 35 Grad Celsius nichts auszumachen. Vielmehr steht ihnen, wie den in feine Roben gewandeten jungen Frauen, das Grinsen ins Gesicht geschrieben. Es ist ihr vorerst letzter Tag als Schüler. Und alle haben ihren erhofften Abschluss in der Tasche. Wie an zahlreichen Schulen im Kreis Pinneberg werden dieser Tage auch in Uetersen junge Menschen ins Berufsleben entlassen. An der Rosenstadtschule ist es ein ganz besonderer Tag. Die 120 Absolventen gehören zum 123. Entlassjahrgang der 1887 gegründeten Rosenstadtschule – und somit dem letzten, der einen Realschulabschluss entgegennehmen darf.

Nein, das bedeutet nicht, dass an der Seminarstraße in Uetersen künftig die Schotten dicht gemacht werden. Das stellt Rektor Wolfgang Balasus in seiner Ansprache an die Schüler unmissverständlich klar. Vielmehr folgten jetzt noch vier auslaufende Regionalschuljahrgänge, bevor die Institution dann komplett zu einer Gemeinschaftsschule wird.

Balasus hofft, dass manch Abgänger einst seine eigenen Kinder in der Seminarstraße einschulen wird. Für die Empfänger der letzten Realschulabschlüsse hat der langjährige Schulleiter warme Worte parat. Er habe sich im Kollegium umgehört. Seine Kollegen sprächen von menschlichen Qualitäten. "Ihr bleibt uns in Erinnerung als ein ausgesprochen netter Jahrgang." Wirklich ernste Probleme oder Konfliktfälle seien nicht zu verzeichnen gewesen. Der Rektor hat sich über die Pläne seiner Schützlinge informiert. Etwa die Hälfte werde eine Ausbildung absolvieren. 40 Prozent der Absolventen strebten den Besuch einer gymnasialen Oberstufe an. "Alle sind versorgt, viele davon recht gut", so Balasus.

Die Rosenstadtschule war in 2014 zur Gemeinschaftsschule umgewandelt worden. Zuvor war sie seit 2010 Regionalschule, in der die schleswig-holsteinischen Haupt- und Realschulen zusammengeführt wurden. Die nun entlassenen 120 Absolventen waren am 3. August 2009 als letzte Realschüler aufgenommen worden. Die Lehreinrichtung darf sich Zukunftsschule nennen und wurde vom Kreis Pinneberg sowie dem Institut für Qualitätsentwicklung für Gewalt- und Suchtpräventionsprojekte ausgezeichnet.

 

aus Hamburger Abendblatt -online - vom 06.07.2015

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Mobbing: Ein Schulthema am 10.06.2015

 

Uetersen. Der Begriff „Mobbing“ steht in engerem Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz“. Ziel des Mobbers ist es dabei, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln. Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing laut Duden, andere Menschen ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und dabei insbesondere seelisch zu verletzen. Gemobbt wird täglich auch in der Schule. Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder fortwährende Kritik.

Das Thema Mobbing oder Mobben war gestern Thema an der Rosenstadtschule. Dort profitierten die Schüler der fünften und sechsten Klassenstufe von einem Theaterstück, das von der Arbeitsgemeinschaft Theater zur Aufführung gebracht worden war.

Leiter Jan Pape hatte mit der AG, bestehend aus Schülern der neunten und Klassenstufen, das Stück „Die Leiden des jungen Leon“ einstudiert (wir berichteten). Ein Stück, bei dem ein Schüler, der neu an die Schule kommt, nicht nur von seinen Mitschülern, sondern auch von einem Lehrer fortwährend schikaniert wird. Das Theaterstück ist heute Abend noch einmal in der Pausenhalle der Rosenstadtschule zu erleben, dann von 19 Uhr an. Der Eintritt für Erwachsene kostet drei Euro, Schüler bezahlen zwei Euro. In der Pause wird eine CD mit Musikstücken verkauft (zwei Euro), die Bestandteil der Aufführung sind. Das Geld kommt der Uetersener „Tafel“ zugute. Heute Abend stehen die Schüler zum vierten Mal mit dem Stück auf der Bühne.

Klaus Plath

 

aus UeNa -online - vom 10.06.2015

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Theater: Das Leiden des jungen León

Die Personen des Stücks

Nicolas Duval, Kommissar                                            Louis

Lisa, Polizistin                                                              Tugce

Sybille, Polizistin                                                          Emma

Elisa, ihre Tochter                                                        Wiebke

 

Maria, Leons Mutter                                                    Pauline

Leon, ihr Sohn                                                              Glenn

 

Frau Schraff, Direktorin                                              Dilara

Frau Engels, Klassenlehrerin                                        Melina

Herr Lucifer, Sportlehrer                                             Jannis

 

Jungenclique:

Leonardo                                                                      Hasan

Cedric                                                                           Nick

Michael                                                                         Vincent

Mario                                                                           Tobias

 

Mädchenclique:

Lena                                                                             Ipek

Anna                                                                             Emma, Bircan

Jessica                                                                          Pauline

Sarah                                                                            Tugba

 

Kellnerin                                                                      Bircan

Sekretärin                                                                     Bircan

 

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Schülerzeitung der Rosenstadtschule

 

Hallo liebe Freunde der Rosenstadtschule!

Unsere neue Schülerzeitung, die RoSeUp, ist da und steht nun zum Verkauf bereit. Schon am Freitag, bei der Veranstaltung ,,Back to School" haben wir viele Zeitungen verkauft. Nun geben wir euch die Gelegenheit, am Mittwoch und Donnerstag in der ersten und zweiten großen Pause, ebenfalls eine Ausgabe für 50 Cent das Stück zu kaufen.

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